Über mich

Mein Lebenslauf in Bildern:

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Bilder aus meinem Alltag:

Am 6.10.1946 wurde ich in München geboren. Meine Familie wohnte im Stadtteil Laim.

Als Jahrgang 46 erlebte ich noch das durch die Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstörte München. Meine Eltern sind gebürtige Münchner. Mein Vater war Bahnbeamter, meine Mutter kaufmännische Angestellte.

Von 1952 bis 1956 besuchte ich die Volksschule an der Fürstenrieder Straße in Laim. Daraufhin war ich sechs Jahre am Gymnasium in Kloster Schäftlarn und legte dann am Ludwigsgymnasium in München mein Abitur ab.

Meinen Wehrdienst habe ich beim Bundesgrenzschutz abgeleistet, ein halbes Jahr davon bei der damaligen Wachhundertschaft in Bonn (Bundeskanzleramt).

An der Ludwig-Maximilians-Universität in München studierte ich von 1968 bis 1972 Rechtswissenschaften. Dabei interessierten mich vor allem das Öffentliche Recht und das Verwaltungsrecht. Von den damals gelegten Grundlagen profitiere ich in meiner täglichen Arbeit heute noch. 1972 legte ich mein erstes juristisches Staatsexamen ab. Die Referendariatszeit absolvierte ich in München. Bei Prof. Dr. Peter Badura promovierte ich zum Thema „Vorschläge zur Neuordnung des Bodenrechts und ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz.“ Mein zweites juristisches Staatsexamen legte ich dann 1975 mit Prädikat ab.

Bereits als 16-jähriger trat ich der Jungen Union bei. Politik und politische Vorgänge hatten mich seit frühester Jugend interessiert. Von der Kreisversammlung der Jungen Union München Süd-West (umfasste die Stadtteile Laim, Westend und Hadern) wurde ich zum Kreisvorsitzenden gewählt. Auch als stellvertretender Bezirksvorsitzender der JU-München engagierte ich mich viele Jahre lang. Die Junge Union ist somit auch meine politische Urheimat. Die Junge Union vermittelte auch mir automatisch und nebenbei das Rüstzeug für den politischen Alltag. Die Grundlagen wie Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Rhetorik und Engagement werden in allen Lebenslagen gebraucht, nicht nur in der Politik. Auch konnte ich in dieser Zeit die ersten politischen Kontakte knüpfen. Freunde von einst sind heute Kollegen und politische Weggefährten.

1973 trat ich in den höheren Verwaltungsdienst des Freistaates Bayern ein. Zunächst war ich im Bereich des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten tätig.

Von 1979 bis 1987 leitete ich das Büro des Bayerischen Staatsministers für Bundesangelegenheiten und Europafragen, Peter M. Schmidhuber und war gleichzeitig als Landtagsreferent zuständig für die Verbindung zum Bayerischen Landtag.

Als 1987 Peter M. Schmidhuber zum EU-Kommissar ernannt wurde blieb ich in Bayern und bewarb mich 1990 um dessen frei gewordenen Stimmkreis im Münchner Westen. Zwischenzeitlich war ich als stellvertretender Geschäftsführer der CSU-Landtagsfraktion tätig und wechselte im Jahr 1989 als Ministerialrat in das Bayerische Staatsministerium der Finanzen.

1990 wurde ich erstmalig mit rund 45 % im Stimmkreis Pasing direkt in den Bayerischen Landtag gewählt. Die in der Verwaltung und an der Nahtstelle von Politik und Verwaltung gesammelten beruflichen Erfahrungen waren ein hervorragendes Fundament für meine Abgeordnetentätigkeit und meinen Start ohne lange Einarbeitungszeit.

Von 1990 bis November 2005 war ich Mitglied im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtages. Von 1994 an war ich zudem stellvertretender Vorsitzender der CSU Landtagsfraktion.

Meine Arbeit fand sich im Gesetztes- und Verordnungsblatt des Freistaats wieder und weniger in der Tagespresse. Ich war Berichterstatter für den Haushalt des Ministerpräsidenten und der Staatskanzlei. Wie beim „Kanzleretat“ geht es bei der politischen Debatte dieses Etats nicht um dessen Höhe (im Verhältnis ein kleiner Etat), sondern um eine Grundsatzdebatte über die Politik der Staatsregierung und der sie tragenden Mehrheitsfraktion. Als Jurist leitete ich zudem in dieser Zeit mehrere Untersuchungsausschüsse; zuletzt den LWS-Untersuchungsausschuss.

Von 1990 bis 1999 engagierte ich mich auch als Ortsvorsitzender der CSU in Allach-Untermenzing. Von 1999 bis 2004 führte ich dann den Kreisverband der CSU im Münchner Westen.

2003 heirateten Gisela Mayrhofer und ich. Meine Frau ist ebenfalls in der CSU aktiv und organisiert als Vorsitzende des Kulturvereins Allach-Untermenzing e.V. u.a. das Kunststück Würm. Bei dieser jährlichen Kulturveranstaltung im Münchner Westen übernehme ich stets gerne die Schirmherrschaft.

Von November 2005 bis Oktober 2007 war ich dann zunächst Staatssekretär und bis November 2008 dann Staatsminister im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.

Als Staatssekretär vertrat und unterstützte ich Staatsminister Werner Schnappauf bei der Erledigung der vielfältigen interessanten Aufgaben im Ressort. An politischen Themen mit medialer Aufmerksamkeit mangelte es in diesen 23 Monaten wahrlich nicht. JJ1, Gammelfleisch, Vogelgrippe, Gentechnik, Feinstaub und Schutz der Nichtraucher, um nur Stichworte zu nennen.

Als Münchner habe ich mich dann auch als Staatsminister insbesondere den Themen des Umwelt- und Verbraucherschutzes in der Großstadt angenommen. (Isar-Plan, Verkauf der Nordheide, Gesundheitspolitik in München, Umweltzone, Umweltpolitisches Konzept für München etc.)

Sämtliche Landtags-Aktivitäten in meiner Funktion als Mitglied der Bayerischen Staatsregierung können zum einen in den Plenarprotokollen nachgelesen, zum anderen auch als Podcast angesehen werden. (http://www.bayern.landtag.de/.)

Mit der Neubildung des Bayerischen Kabinetts nach der Landtagswahl am 28. September 2008 berief Ministerpräsidenten Horst Seehofer Dr. Markus Söder zu meinem Nachfolger und ich schied aus dem Bayerischen Kabinett aus.

Von 2004 bis 2011 stand ich zudem als Bezirksvorsitzender an der Spitze der Münchner CSU. Bereits im Januar 2011 kündigte ich an, den Vorsitz am Bezirksparteitag am 18. Juli in jüngere Hände an Dr. Ludwig Spaenle übergeben zu wollen. Die Delegierten folgten diesem Vorschlag, wählten Dr. Spaenle mit 93,2 Prozent zum Vorsitzenden und ernannten mich sogar als Dank für meine jahrelange Arbeit zum Ehrenvorsitzenden der Münchner CSU.

In der laufenden Legislaturperiode des Bayerischen Landtags bin ich Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Medien, Infrastruktur, Bau und Verkehr, Energie und Technologie, zudem Mitglied im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks. Außerdem bin ich seit Januar 2014 Vorsitzender der CSU-Filmkommission.

Neben meiner Arbeit als Landtagsabgeordneter war und bin ich mit Ausnahme der Zeit meiner Mitgliedschaft in der Bayerischen Staatsregierung auch als Rechtsanwalt in München tätig.