S-Bahnhof Obermenzing – Taubenvergrämung jetzt! – Bernhard schreibt erneut an die Deutsche Bahn

Der Landtagsabgeordnete für den Münchner Westen Staatsminister a.D. Dr. Otmar Bernhard hat sich erneut schriftlich an Klaus-Dieter Josel, den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für den Freistaat Bayern, wegen der Taubenprobleme am S-Bahnhof Obermenzing gewandt. Dort hätte im März oder April eine Taubenvergrämung durch eine Spezialfirma erfolgen sollen, wie die Deutsche Bahn (DB) Bernhard bereits im Januar brieflich mitteilte.

Offensichtlich sind die zugesagten Arbeiten aber noch nicht erfolgt. „Der S-Bahnhof Obermenzing ist nach wie vor massiv mit Taubenkot verschmutzt, die Situation hat sich in keinerlei Hinsicht verbessert“, schreibt Bernhard an Josel, „der Taubenkot liegt dort mehr oder weniger dicht auf etwa 8-10 m Länge und etwa 0,6 m Breite.“ Die Leute und DB-Kunden würden den an ihren Schuhsohlen anhaftenden Kot in die S-Bahn hinein tragen und ihn stadtweit in Schulen, Kitas, Büros, Lebensmittelläden, Apotheken, Kranken- und Kaufhäuser usw. verteilen.

„Nicht nur ich, sondern viele Reisende und Berufspendler halten diesen Zustand für unzumutbar und unappetitlich“, kritisiert Bernhard in seinen Zeilen, „die Verschmutzungen sind aus hygienischen und gesundheitlichen Gründen nicht mehr länger hinnehmbar, so dass ich erneut um dringende Abhilfe bitte.“ Nach Ansicht des CSU-Politikers kann nur eine professionelle Taubenvergrämung das Problem dauerhaft lösen, eine Reinigung alleine genügt keinesfalls.

Der Landtagsabgeordnete sendet einen Abdruck seines Schreibens an die Gesundheits- und Umweltreferentin der Landeshauptstadt München.